Archiv der Kategorie: ASN Oberschwaben

Für Frieden im Sudan: Solidarität mit Anarchist*innen

Im Sudan herrscht immernoch Krieg und in den meisten Bundesstaaten ist die Lage äußerst gefährlich. Im Rest des Landes sind die Menschen zwar relativ sicher, doch die Situation ist ebenfalls sehr repressiv. Zwar finden dort keine direkten Kämpfe statt, aber es gibt Drohnenangriffe und starke rassistische Diskriminierung, wobei Minderheiten verfolgt werden. Sie sind direkte Ziele für die Regierungstruppen (SAF) und die von dieser unterstützten Milizen.

Einige Menschen setzen sich gegen die Unterdrückung durch die Behörden zur Wehr und haben sich zur Verteidigung der Stadt El Fasher entschieden. Im Angesicht der tödlichen Bedrohung durch die vorrückenden Aggressoren der RSF-Miliz haben sie sich bewaffnet und leisteten Widerstand, wodurch viele Bewohner*innen während der Eroberung der Stadt vor den grauenhaften Massakern gerettet wurden. Doch viele Menschen mussten vor den Milizen aus der Region Dafur fliehen und landeten in Flüchtlingslagern, wie in der Stadt El Dabbah.

Es ist weiterhin dringend nötig, internationale Öffentlichkeit zu schaffen und nicht die Augen zu verschließen vor dieser riesigen humanitären Katastrophe. In Solidarität mit den Genoss*innen im Sudan gilt es nun Sichtbarkeit schaffen: Die Welt muss wissen, dass es im Sudan auch Anarchist*innen gibt, die sich gegen die unterdrückerische Herrschaft auflehnen wollen (siehe „Al Amal / Espoir“)

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Berlin: Solidarität mit dem Arbeitskampf bei All3 in Serbien

In Koordination mit den Genoss*innen in Serbien haben wir uns am 12.12.2025 an einem internationalen Aktionstag bei All3 beteiligt und in Berlin-Wilmersdorf gegen das Mobbing und die Entlassung von Vladislav Surin protestiert. Die Anarcho-Syndikalistische Initiative (serbische Sektion der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation), unterstützt seinen Arbeitskampf gegen diskriminierende Arbeitsbedingungen und ungerechtfertigte Entlassung. Sie hatte zu der Unterstützungsaktion aufgerufen.

Da die Baufirma mit Sitz in London durch die All3 Construction Germany GmbH auch in Berlin ansässig ist, haben wir dort in der Fasanenstr. 46 versucht unseren Protestbrief gegen die unfaire Behandlung des Mitarbeiters an das Unternehmen zu übergeben.

Da aber niemand von All3 anwesend war, haben wir in dem gemeinsamen Sekretariatsbüro das Schreiben abgegeben. Die Empfangsmitarbeiterin hat uns zugesagt, den Protestbrief per Fax den Geschäftsführer Wulf von Borzyskowski zukommen zu lassen.

Außerdem haben wir noch Flugblätter in den Briefkasten geworfen und ein Solidaritätsfoto vor dem Firmensitz in dem bürgerlichen Wohnhaus im Fasanenkiez gemacht. Hier der Text unseres Flugblatts:

All3:_Stoppt die Kündigung von Vladislav Surin!

Der in Belgrad lebende migrantische Arbeiter ist dort für die Baufirma All3 tätig. Nachdem mehrfach gegen seine Arbeitsrechte verstoßen wurde, wandte sich Vladislav an die Anarcho-Syndikalistische Initiative (ASI), der serbischen Sektion der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA), die seinen Arbeitskampf unterstützt.

Als ein Opfer von Mobbing und absichtlicher Arbeitsüberlastung, sowie mehreren Kündigungsversuchen kann er auf die Unterstützung von internationalen Basisgewerkschafter*innen zählen. Da das Londoner Unternehmen durch die All3 Construction Germany GmbH auch in Berlin ansässig ist, fordern wir hier nun Ort von dem Baukonzern:

Wiedereinstellung jetzt!

Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk (ASN-IAA)

Aktionswoche gegen Lohnraub

Gemeinsam gegen unbezahlte Löhne:

Wenn du keinen Urlaub nehmen darfst…
Wenn du unbezahlte Überstunden leisten musst…
Wenn du bei Krankheit keinen Lohn erhältst…
Wenn du zu wenige Stunden bekommst…
Wenn du für gleiche Arbeit ungleich bezahlt wirst…
Wenn du beim Gehalt diskriminiert wirst…
Wenn dir ohne Arbeitsvertrag kein Arbeitslosengeld zusteht…
Wenn du nicht sozialversichert wirst…

DANN IST DAS LOHNRAUB!


Was tun, wenn dein Gehalt nicht ausgezahlt wird?

Wir informieren über das weit verbreitete Problem der nicht-ausgezahlten Löhne und vorenthaltenen Sozialleistungen. Auch unbezahlte Überstunden, nicht-gewährter Urlaubsanspruch, diskriminierende Unterbezahlung oder die Unterschlagung von Sozialabgaben gehören dazu. Ebenso wie alle Formen von Zwangsarbeit oder moderner Sklaverei, beispielsweise in Gefängnissen oder beim Menschenhandel.

Kämpfen wir selbstorganisiert
gegen Ausbeutung, Ungleichheit und Unterdrückung!

Weg mit Zwangsarbeit und moderner Sklaverei!

Das Anarcho-Syndikalistische Netzwerk beteiligt sich an der „Aktionswoche gegen unbezahlte Löhne“ der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA), die dieses Jahr vom 13.-19-10.2025 stattfindet.

Creative Commons: BY-NC

Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk gegründet

Bei einem Treffen am 01.11.2024 in Ravensburg haben die Anwesenden aus den Städten Ravensburg, München und Köln ein Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk gegründet. Wir verstehen uns als Initiative der IAA (Internationale Arbeiter*innen-Assoziation) in Deutschland und unsere Kontaktadressen lauten:

Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk (ASN):
as-netzwerk@riseup.net
https://anarchosyndikalismus.noblogs.org/asn/


ASN Köln: asn-koeln@riseup.net |
https://asnkoeln.wordpress.com | https://todon.nl/@ASN_Koeln


ASN München: asn-muenchen@riseup.net | https://x.com/AnarchoMuenchen



ASN Oberschwaben: asn-oberschwaben@riseup.net |
https://mastodon.social/@asnravensburg | https://www.instagram.com/asnoberschwaben/ | https://bsky.app/profile/asn-oberschwaben.bsky.social