Archiv des Monats: Februar 2026

Für Frieden im Sudan: Solidarität mit Anarchist*innen

Im Sudan herrscht immernoch Krieg und in den meisten Bundesstaaten ist die Lage äußerst gefährlich. Im Rest des Landes sind die Menschen zwar relativ sicher, doch die Situation ist ebenfalls sehr repressiv. Zwar finden dort keine direkten Kämpfe statt, aber es gibt Drohnenangriffe und starke rassistische Diskriminierung, wobei Minderheiten verfolgt werden. Sie sind direkte Ziele für die Regierungstruppen (SAF) und die von dieser unterstützten Milizen.

Einige Menschen setzen sich gegen die Unterdrückung durch die Behörden zur Wehr und haben sich zur Verteidigung der Stadt El Fasher entschieden. Im Angesicht der tödlichen Bedrohung durch die vorrückenden Aggressoren der RSF-Miliz haben sie sich bewaffnet und leisteten Widerstand, wodurch viele Bewohner*innen während der Eroberung der Stadt vor den grauenhaften Massakern gerettet wurden. Doch viele Menschen mussten vor den Milizen aus der Region Dafur fliehen und landeten in Flüchtlingslagern, wie in der Stadt El Dabbah.

Es ist weiterhin dringend nötig, internationale Öffentlichkeit zu schaffen und nicht die Augen zu verschließen vor dieser riesigen humanitären Katastrophe. In Solidarität mit den Genoss*innen im Sudan gilt es nun Sichtbarkeit schaffen: Die Welt muss wissen, dass es im Sudan auch Anarchist*innen gibt, die sich gegen die unterdrückerische Herrschaft auflehnen wollen (siehe „Al Amal / Espoir“)

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